Dr. med. Konrad Dahlem
Facharzt für HNO-Heilkunde
 
Operative Therapiekonzepte
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Operative Therapiekonzepte

Befreiung der Nasenatmung

Die Nasenmuscheloperation mit Argon-Plasma

 

Die moderne ARGON-PLASMA-TECHNIK bietet die Möglichkeit, ohne Blutung die verdickten Muschelwülste mit ihrer aufgedunsenen Schleimhaut zu verkleinern. Mit dem ionisierten, heißen Argon-Gasplasma kann mittels eines nur 2 mm dicken Applikators äußerst präzise gearbeitet werden. Die Anwendung findet in lupenoptischer Vergrößerung statt.

 

Das elektrisch hocherhitzte Gas wird in feinem Strahl in die Tiefe der Nase eingebracht. Dort bewirkt die Gasenergie dann die Verödung der schwammartigen Blutgefäße durch die Schleimhaut hindurch, wobei aber auch die Schleimhaut selbst verödet wird. Diese erholt sich in den nächsten Wochen; während dieser Zeit ergeben sich durch Gewebeausschwitzungen vorübergehende Behinderungen der Nasenatmung.  Für einige Wochen während des Eingriffes eingesetzte, von außen aber nicht sichtbare und im Naseninnern kaum störende Silikon-Belüftungsröhrchen lassen aber den Luftweg offen und verhindern Verwachsungen zwischen den Schleimhäuten in der Nase.

 

Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose, so lassen sich unter Schmerzfreiheit auch ausgedehnte Veränderungen in der Tiefe gut und vor allem gründlich angehen.

 

Die technischen Vorteile haben folgende praktischen Konsequenzen:

 

  1. Es ist meist keine TAMPONADE mehr vonnöten.
  2. Der Eingriff kann auch AMBULANT durchgeführt werden – dies hängt aber von der jeweiligen Strategie des Operateurs/der Klinik ab!
  3. Ausgesprochene GUTE und anhaltende Behandlungsergebnisse!

 

ABER: Aus elektrotechnischen Gründen dürfen leider HERZSCHRITTMACHERTRÄGER NICHT mit der Argon-Plasma-Koagulation behandelt werden. Bei Marcumar-Versorgten ist das Verfahren möglich, jedoch wird eine Vorbehandlung erfolgen müssen.

 

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